Die Idee
Mit CAMMP schlüpfen Schüler*innen in die Rolle von Wissenschaftler*innen und erleben die Grundlagen der mathematischen Modellierung anhand von praktischen Beispielen. In kleinen Teams lösen die Schüler*innen herausfordernde reale Probleme und setzen dafür mathematische Methoden und Computersimulationen ein. Dabei werden sie von Wissenschaftler*innen unterstützt.
Die Fragen, mit denen sich die Schüler*innen beschäftigen, stammen aus den unterschiedlichsten Bereichen: von Finanzindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik und medizinischer Bildgebung über aktuelle KI-Technologien bis hin zur Klimaforschung und Erneuerbaren Energien.
CAMMP ermöglicht mathematisch, informatisch bzw. MINT begeisterten Schüler*innen, sich über die Theorie hinaus mit dem Lösen von Problemen zu beschäftigen. Durch die längere, intensivere Auseinandersetzung mit einem Problem bekommen Schüler*innen einen Einblick in die Berufswelt von Mathematiker*innen, Informatiker*innen und Ingenieur*innen.
CAMMP bietet zahlreiche Angebote für Schüler*innen, Lehrkräfte und Studierende rund um die mathematische Modellierung.
In unserem Podcast zum CAMMP day (mathematischer Modellierungstag) und zur CAMMP week (Modellierungswoche) oder unserem Kurzfilm zu CAMMP erfahren Sie noch mehr zur Idee von CAMMP!
Projektziele
CAMMP will die Bedeutung von Mathematik und Simulationswissenschaften für unsere Gesellschaft bewusst machen.
CAMMP möchte spielerisch das aktive Betreiben von mathematischer Modellierung ermöglichen und zugleich Kompetenzen in diesem Bereich fördern. Die mathematische Modellierung umfasst in Anlehnung an die Bildungspläne folgende Schritte:
- Übersetzen des in Umgangssprache formulierten Problems in ein mathematisches Modell
- Lösung des Modells mittels vorhandener mathematischer Kenntnisse
- Bewertung und Überprüfung der erhaltenen Lösung durch Interpretation der Ergebnisse und Beschreibung für den Anwender
CAMMP soll Schüler*innen als Berufs- und Studienorientierung dienen.
Mit CAMMP sollen durch die Arbeit in kleinen Teams zusätzlich weitere prozessbezogene Kompetenzen, wie Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie das Nutzen von Hard- und Software-Werkzeugen zur Problemlösung gefördert werden.
Neben den Schüler*innen können auch Mathematiklehrkräfte von einer intensiven Beschäftigung mit mathematischer Modellierung profitieren. Schüler*innen empfinden es meist sehr motivierend, authentische Mathematik anhand von realen Beispielen zu erleben.
CAMMP dient als perfekter Anknüpfungspunkt für das Schulfach IMP (Informatik, Mathematik, Physik), da das Zusammenspiel dieser drei Fächer vollkommen ausgenutzt wird: Die Physik liefert zugrunde liegenden Naturgesetze, die Mathematik iterative Verfahren, und in der Informatik wird die Simulation auf dieser Basis realisiert (Renate Allgöwer, Stuttgarter Zeitung, 14.08.2018).
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